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Archiv der Kategorie: Lyriks

Danke an meinen Freund

Ich möchte Dir heute Danke sagen:

Danke dafür, dass mir so lange zugehört hast.
Danke dafür, dass Du für mich da warst.
Danke dafür, dass Du mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hast.
Danke für Deine kritischen Worte.
Danke dafür, dass Du mich aufbaust.
Danke dafür, dass ich mich auf Dich verlassen kann.

Und Danke dafür, dass ich Dir vertrauen kann.

Und schließlich Danke für die vielen Dinge, die mir jetzt gar nicht einfallen und die ich hier schreiben müsste, weil sie noch fehlen.

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag

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Verfasst von - 16/02/2013 in Lyriks, News

 

Zwei Bankräubergeschichten …

(1)

Kelly ist und war immer schon ein Bankräuber. Seine erste Bank hatte er bereits mit 20 Jahren überfallen. Heute ist er 39 Jahre alt. Zugegeben, seine Raubzüge waren allesamt nicht so ganz erfolgreich. Mal hier, mal da ein paar Tausend Euro. Aber er konnte sich Eines rühmen: Er war nie erwischt worden. Er war so geschickt, dass er nie Spuren hinterließ, nicht ein einziges Mal. Bisher hatte es nie gereicht, seinen Traum zu erfüllen. Sein Traum … ja … er hatte immer danach gestrebt. Einen Deal – so nannte er seine Überfälle – zu landen, der es ihm ermöglichen würde, ein schönes Leben zu führen. Gar nicht so anspruchsvoll. Einfach nur in einem schönen Haus auf dem Land leben und das Dasein genießen. Und doch, eines Tages hatte es tatsächlich funktioniert. Dieser Tag hatte nun sein Leben verändert.

An einem verregneten Herbsttag des letzten Jahres war sein Geld mal wieder knapp geworden. So überlegte Kelly einen neuen Deal. Zufälligerweise hatte in der Metropole eine neue Bank eröffnet. Sie residierte in einem uralten Gebäude, welches auf eine ehrbare Geschichte zurückblicken konnte und schon so manches erfolgreiche Unternehmen beherbergt hatte. Kelly überlegte, dass es sich um eine gute Bank handeln müsse. Er hatte zudem irgendwie das Gefühl, die Sicherheitsmaßnahmen würden unter Umständen nicht ganz optimal sein. Es schien ihm so, dass es gar nicht so einfach sein würde, in einem alten Gebäude alles auf den neuesten Stand zu bringen. Irgendetwas hatte man übersehen. Dazu kam, dass ihn sein Gefühl noch nie im Stich gelassen hatte.

Am Monatsende, so der Plan, würde sich aller Vorsicht nach eine gewisse Menge an Bargeld in der Bank befinden. Dies war immer so. Dementsprechend sollte der Deal am Monatsultimo stattfinden. Der Tag kam und der Deal gelang. Es war tatsächlich so, dass Kelly durch sein untrügliches Gespür, die entscheidende Schwachstelle der Sicherheitssysteme herausgefunden und für sich ausgenutzt hatte. Was Kelly nicht wusste, war, dass ausgerechnet an diesem Tag die Bank eine Bargeldversorgung anliegender Einzelhandelsketten durchführen wollte. Umso größer war seine Überraschung als er abends das Geld zählte, welches er erbeutet hatte. Es waren sage und schreibe 20 Millionen Euro. Er konnte es nicht fassen. Das war der, nein DER Deal seines Lebens.

In den nächsten Tagen verfolgte er gespannt die Nachrichten. Der Deal hatte ein außerordentliches Medienecho hervorgerufen. Und es war wie immer: Es gab keinerlei Hinweise auf ihn. Er überlegte nun, wie er sein weiteres Leben gestalten wollte. Ihm war klar, dass er auf keinen Fall den Fehler begehen durfte, jetzt über die Strenge zu schlagen. Er musste ganz unauffällig weiterleben. Eine Sache allerdings realisierte er in den nächsten Tagen. Er mietete sich in einem netten, kleinen Haus auf dem Lande ein. Es war nicht besonders luxuriös, ein kleines aber gepflegtes Landhäuschen eben. Mehr nicht.

So kam es, dass Kelly einen seiner größten Träume realisiert hatte. Zwei Jahre später wohnte er immer noch dort. Nicht ein einziges Mal war die Polizei, oder ein anderer Ermittler auch nur in seine Nähe geraten. Er hatte es durch sein geschicktes Vorgehen tatsächlich geschafft.

An einem Sommerabend des gleichen Jahres bekam er einen Anruf von seinem besten Freund. Die beiden verabredeten sich für die kommende Woche. Die Woche verging schnell. Kelly und sein Freund trafen sich bei ihm an einem Freitagabend. Es war traumhaft schönes Wetter. Kein Wind bewegte die alten Eichen, die auf dem Grundstück des Landhäuschens eine Ewigkeit schon standen. Bei einem Stück Grillfleisch und Bier unterhielten sie sich lange. Kelly hatte in den vergangen Jahren oft über seinen Deal und seine Lebensweise nachgedacht. Da war etwas in ihm, was sein Glücksgefühl beeinträchtigte. Zwar nicht besonders stark, aber es war da. So beschloss Kelly seinem Freund seine Geschichte zu erzählen. Er konnte sich absolut sicher sein, dass sein Freund ihn niemals verraten oder gar erpressen würde.

Kelly erzählte seine Geschichte. Er erzählte lange und sein Freund hörte ihm zu. Während er erzählte wurde ihm klar, dass es ihm nun besser ging. Weiterhin erkannte er auch, was ihn bisher an seinem vollkommenen Glück gehindert hatte. Er hatte nun jemanden gefunden, dem er sich anvertraut hatte. Er schloss mit folgenden Worten: „Eines kannst Du Dir gewiss sein: ich habe erkannt, dass ich Unrecht getan habe. Ich habe anderen Menschen etwas weggenommen, was nicht mir gehörte. Das ist irgendwo nicht gerecht. Aber eines weiß ich genau und das habe ich für mich beschlossen: Ich werde, egal was andere Menschen tun, so etwas nie wieder machen.“

10 Jahre später…

Der Freund von Kelly, der übrigens Max heißt, ist immer noch ein kleiner Angestellter eines größeren Unternehmens. An einem unbedeutenden Tag saß er an seinem Schreibtisch und hörte, wie immer, die Nachrichten des laufenden Tages. Eine Nachricht fiel ihm auf. Er legte seinen Stift aus der Hand und lauschte gespannt. Die Nachricht beschrieb einen spektakulären Banküberfall, bei dem 50 Millionen EURO erbeutet wurden. Max dachte sofort an Kelly. Er grinste in sich hinein und sinnierte, dass so ein Deal (so nannte Kelly ja seine Überfälle) zu Kelly passen würde. Gleichzeitig verwarf er jedoch diesen Gedanken vollständig, da er sich an den schönen Freitagabend damals in diesem wundervollen Sommer bei Kelly erinnerte. Kellys Worte hatten ihn beeindruckt.

Am folgenden Wochenende…

Max saß mit seiner Frau am Sonntagmorgen bei einem gewöhnlichen Frühstück. Es gab Eier mit Speck, frische Brötchen und Kaffee. Wie an jedem Wochenende in dem Leben dieser beiden, lief das Fernsehen. Eine belanglose Kochsendung störte die Ruhe. Max interessierte sich nicht dafür und so kam es, dass er die Sonntagszeitung aufblätterte. Was er dort sah verschlug ihm den Atem. Auf der zweiten Seite war ein Artikel abgebildet. Der spektakuläre Bankraub war aufgeklärt worden. Die Zeilen umrahmten das Bild eines Mannes, den Max gut kannte. Es war Kelly. Man hatte in seinem Haus 62 Millionen EURO sichergestellt.

Max sprach noch lange Zeit mit seiner Frau über diese Geschichte. Auch Jahre später kam dieses Thema immer wieder vor. Beide fragten sich oft, warum Kelly nicht einfach so weitergelebt hat, wie er es an dem Sommerabend gesagt hatte. Sie fanden nie eine Antwort…

In einem unspektakulären Verfahren wurde Kelly zu 20 Jahren Haft verurteilt. Er starb nach 4 Jahren Haft im Gefängnis. Die Todesursache war ein Rätsel für die untersuchenden Ärzte. Sie konnte nie aufgeklärt werden…

(2)

Kelly ist und war immer schon ein Bankräuber. Seine erste Bank hatte er bereits mit 20 Jahren überfallen. Heute ist er 39 Jahre alt. Zugegeben, seine Raubzüge waren allesamt nicht so ganz erfolgreich. Mal hier, mal da ein paar Tausend Euro. Aber er konnte sich Eines rühmen: Er war nie erwischt worden. Er war so geschickt, dass er nie Spuren hinterließ, nicht ein einziges Mal. Bisher hatte es nie gereicht, seinen Traum zu erfüllen. Sein Traum … ja … er hatte immer danach gestrebt. Einen Deal – so nannte er seine Überfälle – zu landen, der es ihm ermöglichen würde, ein schönes Leben zu führen. Gar nicht so anspruchsvoll. Einfach nur in einem schönen Haus auf dem Land leben und das Dasein genießen. Und doch, eines Tages hatte es tatsächlich funktioniert. Dieser Tag hatte nun sein Leben verändert.

An einem verregneten Herbsttag des letzten Jahres war sein Geld mal wieder knapp geworden. So überlegte Kelly einen neuen Deal. Zufälligerweise hatte in der Metropole eine neue Bank eröffnet. Sie residierte in einem uralten Gebäude, welches auf eine ehrbare Geschichte zurückblicken konnte und schon so manches erfolgreiche Unternehmen beherbergt hatte. Kelly überlegte, dass es sich um eine gute Bank handeln müsse. Er hatte zudem irgendwie das Gefühl, die Sicherheitsmaßnahmen würden unter Umständen nicht ganz optimal sein. Es schien ihm so, dass es gar nicht so einfach sein würde, in einem alten Gebäude alles auf den neuesten Stand zu bringen. Irgendetwas hatte man übersehen. Dazu kam, dass ihn sein Gefühl noch nie im Stich gelassen hatte.

Am Monatsende, so der Plan, würde sich aller Vorsicht nach eine gewisse Menge an Bargeld in der Bank befinden. Dies war immer so. Dementsprechend sollte der Deal am Monatsultimo stattfinden. Der Tag kam und der Deal gelang. Es war tatsächlich so, dass Kelly durch sein untrügliches Gespür, die entscheidende Schwachstelle der Sicherheitssysteme herausgefunden und für sich ausgenutzt hatte. Was Kelly nicht wusste, war, dass ausgerechnet an diesem Tag die Bank eine Bargeldversorgung anliegender Einzelhandelsketten durchführen wollte. Umso größer war seine Überraschung als er abends das Geld zählte, welches er erbeutet hatte. Es waren sage und schreibe 20 Millionen Euro. Er konnte es nicht fassen. Das war der, nein DER Deal seines Lebens.

In den nächsten Tagen verfolgte er gespannt die Nachrichten. Der Deal hatte ein außerordentliches Medienecho hervorgerufen. Und es war wie immer: Es gab keinerlei Hinweise auf ihn. Er überlegte nun, wie er sein weiteres Leben gestalten wollte. Ihm war klar, dass er auf keinen Fall den Fehler begehen durfte, jetzt über die Strenge zu schlagen. Er musste ganz unauffällig weiterleben. Eine Sache allerdings realisierte er in den nächsten Tagen. Er mietete sich in einem netten, kleinen Haus auf dem Lande ein. Es war nicht besonders luxuriös, ein kleines aber gepflegtes Landhäuschen eben. Mehr nicht.

So kam es, dass Kelly einen seiner größten Träume realisiert hatte. Zwei Jahre später wohnte er immer noch dort. Nicht ein einziges Mal war die Polizei, oder ein anderer Ermittler auch nur in seine Nähe geraten. Er hatte es durch sein geschicktes Vorgehen tatsächlich geschafft.

An einem Sommerabend des gleichen Jahres bekam er einen Anruf von seinem besten Freund. Die beiden verabredeten sich für die kommende Woche. Die Woche verging schnell. Kelly und sein Freund trafen sich bei ihm an einem Freitagabend. Es war traumhaft schönes Wetter. Kein Wind bewegte die alten Eichen, die auf dem Grundstück des Landhäuschens eine Ewigkeit schon standen. Bei einem Stück Grillfleisch und Bier unterhielten sie sich lange. Kelly hatte in den vergangen Jahren oft über seinen Deal und seine Lebensweise nachgedacht. Da war etwas in ihm, was sein Glücksgefühl beeinträchtigte. Zwar nicht besonders stark, aber es war da. So beschloss Kelly seinem Freund seine Geschichte zu erzählen. Er konnte sich absolut sicher sein, dass sein Freund ihn niemals verraten oder gar erpressen würde.

Kelly erzählte seine Geschichte. Er erzählte lange und sein Freund hörte ihm zu. Während er erzählte wurde ihm klar, dass es ihm nun besser ging. Weiterhin erkannte auch, was ihn bisher an seinem vollkommenen Glück gehindert hatte. Er hatte nun jemanden gefunden, dem er sich anvertraut hatte. Er schloss mit folgenden Worten: „Eines kannst Du Dir gewiss sein: ich habe erkannt, dass ich Unrecht getan habe. Ich habe anderen Menschen etwas weggenommen, was nicht mir gehörte. Das ist irgendwo nicht gerecht. Aber eines weiß ich genau und das habe ich für mich beschlossen: Ich werde, egal was andere Menschen tun, so etwas nie wieder machen. Und ich habe noch etwas zu tun…“

10 Monate später…

Der Freund von Kelly, der übrigens Max heißt, ist immer noch ein kleiner Angestellter eines größeren Unternehmens. An einem unbedeutenden Tag saß er an seinem Schreibtisch und hörte, wie immer die Nachrichten des laufenden Tages. Eine Nachricht fiel ihm auf. Er legte seinen Stift aus der Hand und lauschte gespannt. Die Nachricht beschrieb einen spektakulären Fund. Sicherheitskameras hatten aufgezeichnet, wie ein offenbar dunkelgekleideter Mann mit einem Rucksack auf seinem Rücken eine Bank betreten hatte. Nach dem Verlassen der Bank fehlte der Rucksack. Minuten später fanden ihn Bankangestellte. Dieser enthielt neben 17 Millionen EURO einen Brief an die Bank. In diesem entschuldigte sich der anonyme Mann für einen Bankraub, der vor einigen Jahren hier verübt worden war und niemals aufgeklärt werden konnte. Weiter sprach der Mann sein Bedauern darüber aus, dass er die vollständige Summe nicht zurückgegeben könne, da ihm hierzu die Mittel fehlen. Weiterhin, so der Nachrichtensprecher, gäbe es nicht die geringsten Hinweise darauf, wer dieser Mann sei.

Am folgenden Wochenende…

Max saß mit seiner Frau am Sonntagmorgen bei einem gewöhnlichen Frühstück. Es gab Eier mit Speck, frische Brötchen und Kaffee. Wie an jedem Wochenende in dem Leben dieser beiden, lief das Fernsehen. Eine belanglose Kochsendung störte die Ruhe. Max interessierte sich nicht dafür und so kam es, dass er mit seiner Frau über Kelly sprach. Er hatte lange, ja eigentlich bis heute darüber nachgedacht, was der letzte Satz von Kelly an diesem Sommerabend wohl zu bedeuten hatte.

Max sprach noch lange Zeit mit seiner Frau über diese Geschichte. Auch Jahre später kam dieses Thema immer wieder vor. Beide fragten sich oft, warum Kelly nicht einfach so weitergelebt hat. Warum hatte er das Geld zurückgegeben? Sie fanden nie eine Antwort…

Kelly lebt seit den Tagen seiner spektakulären Geldrückgabe in einer kleinen Wohnung am Rande der Stadt. Er ist Taxifahrer. Taxifahrer aus Leidenschaft. Er denkt nur noch selten an seine Bankräubervergangenheit. Manchmal bedauert er noch, dass er nicht in der Lage war, alles zurückzugeben. Sein Gewissen war immer noch ein wenig belastet. Aber sein täglicher Job, anderen Menschen einfach nur zu helfen und sei es, sie von einem Ort zu anderen zu fahren, machte es ein wenig wett.

Viel später …

Kelly starb mit 89 Jahren in einem kleinen Landhäuschen auf seinem Schaukelstuhl. Es geschah an einem Freitagabend eines wunderbaren Sommers. Sein starrer Blick war auf uralte Eichen gerichtet, deren Blätter sich leicht im Wind bewegten. Sein Hausarzt schrieb auf seinen Totenschein als Todesursache: Gestorben an Altersschwäche.

 
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Verfasst von - 17/01/2013 in Geschichte, Lyriks

 

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Tommy Emmanuel–The Best

Guitar Boogie

 

Windy & Warm + Classical gas, Seoul 2009

 

Amazing Grace, Seoul 2009

 
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Verfasst von - 02/10/2011 in Lyriks

 

Kann es sein, dass das Universum schon immer bestanden hat?

Quelle

Diese oben gestellte Frage begegnete mir auf Yahoo Clever. Meine Antwort dazu schreibe ich hier nochmals in meinem Blog nieder:

Ich möchte versuchen diese Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, die sich vielleicht etwas merkwürdig anhört: Kannst Du Dich an einen Zeitpunkt vor Deiner Geburt erinnern? Sagen wir genau ein Jahr vor Deiner Geburt. Deine Antwort wird mit großer Wahrscheinlichkeit ‚NEIN‘ sein. Denn da existierte ich doch noch gar nicht. Was für eine Frage?!?


Nun, möglicherweise hast Du ein Geschichtsbuch zur Hand. Schnell wirst Du feststellen, dass vor Deiner Geburt tatsächlich etwas stattgefunden hat. Es gab also eine Form des Seins/Existenz bevor Du da warst.
Jetzt machen wir ein Gedankenexperiment: Genau an dem Tag, an dem Du geboren worden bist, ist alles andere gleichzeitig (also das gesamte Universum) entstanden und zwar so, dass es Dir möglich wird, in das besagte Geschichtsbuch zu schauen (denn das ist auch mit Deiner Geburt entstanden), welches Dir jetzt vorspielt, es hätte schon eine Existenz vor Dir gegeben. Gibt es einen Beweis, dass es nicht (und zwar aus Deiner Sicht) genau so abgelaufen ist? Dies ist die entscheidende Frage!


Und es gibt tatsächlich einen Beweis dafür. Er ist naturwissenschaftlicher und philosophischer Natur. Du bist Dir Deiner selbst bewusst, also existierst Du. Es muss eine Ursache dafür geben, dass Du existierst. Diese Ursache muss da gewesen sein, bevor Du da warst. Wie die Existenz begonnen hat ist irrelevant. Dass sie begonnen hat ist entscheidend. Es muss eine Ursache für die Entstehung unseres Universums gegeben haben. Wir würden in unserem beschränkten Denken einen Zeitraum oder Zeitpunkt vor dem Beginn unseres Universums dafür festlegen. Wie auch immer. Man kann schlussfolgern, dass die Existenz unbeschränkt ist. Sie hat keinen Beginn und kein Ende. Ich möchte den mathematischen Begriff der Unendlichkeit jedoch nicht verwenden. Wie man vielleicht feststellt, verwende ich den Begriff Existenz als übergeordneten Begriff. Das Universum in dem wir leben, ist also eine Form der Existenz.


Also beantworte ich Deine Frage so: Das Universum, wie wir es kennen, hat nicht immer bestanden und wird nicht immer bestehen. Die Existenz jedoch, als übergeordnete Form des Seins ist unbeschränkt und hat keinen Beginn und kein Ende. Damit kann man tatsächlich Ernst Mach folgen: Nichts, was nicht messbar ist, existiert. Folge: Damit existiert auch kein Nichts
!”

Dies jedenfalls ist meine Sicht der Dinge.

 

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Guitar Boogies

Arthur Smith

 

Tommy Emmanuel – unbeatable

 

Andy McCee

 
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Verfasst von - 04/09/2011 in Lyriks

 

Wicked Game by ‘another’ Chris Isaak

 

und noch einer:

 
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Verfasst von - 19/04/2011 in Geschichte, Lyriks

 

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Der Wald

Mich zog es schon immer dort hin. Die Bäume im dämmrigen Licht, wie undefinierte Augen strahlten sie mich an. Manchmal strafend, manchmal liebevoll.

Ich konnte oft nicht begreifen, warum ich glaubte, ich könnte mich dem entziehen. Doch in Wirklichkeit war ich schon immer darin gefangen. In dieser Aura voller Geheimnis und Weisheit.

Schade ist die Zeit, die vergeht bis man wirklich dazu steht. Nicht verlassen kann ich das dunkle Licht. Es leuchtet nach und ich verberge es nicht. Bald kommt der Tag.

Oft sehe ich die Bäume an, wie sie im Winde wanken. Aber ich weiß, sie trotzen mit ihrer Stärke. Ich weiß, sie warten auf meine Schritte… in ihre Richtung, bis sie mich fangen.

Langsam gehe ich darauf zu. Mir wird kalt und heiß zugleich. Nicht mehr fern ist die Zeit, in der ich gefangen bin und doch gleichzeitig frei. Der Freiheit Illusion ist die Kraft welcher das Leben folgt.

Der Tag naht… die Zuversicht ist grenzenlos, doch ich denke… nein… nicht denken. Die Wärme, die aus dieser Quelle entspringt, braucht nicht des Verstandes Vernunft.

Die Bäume sind ganz nah. Sie beschützen mich schon fast. Liebevoll ist Dein Blick auf das leere Feld hinter mir… und ich will nicht zurück. Warten Bäume ewig?

MJ’09

 
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Verfasst von - 03/04/2011 in Lyriks

 

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