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Danke an meinen Freund

Ich möchte Dir heute Danke sagen:

Danke dafür, dass mir so lange zugehört hast.
Danke dafür, dass Du für mich da warst.
Danke dafür, dass Du mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hast.
Danke für Deine kritischen Worte.
Danke dafür, dass Du mich aufbaust.
Danke dafür, dass ich mich auf Dich verlassen kann.

Und Danke dafür, dass ich Dir vertrauen kann.

Und schließlich Danke für die vielen Dinge, die mir jetzt gar nicht einfallen und die ich hier schreiben müsste, weil sie noch fehlen.

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag

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Verfasst von - 16/02/2013 in Lyriks, News

 

Plagiatsaffäre um Annette Schavan

Heute liest man folgende Nachricht:

62% der Bundesbürger sehen in der Plagiatsaffäre einen Nachteil für die Kanzlerin Merkel. Die CDU/CSU sei geschwächt.

Ja, das mag sein. Für mich stellt sich jedoch die Frage nach dem System. Parteiübergreifend. Man kann schauen, wohin man will. Die heutige Generation unserer Volksvertreter ist eine Kaste von machtversessenen egoistischen Karrieristen. Sie kommen durch das System nach oben. Es sind reine Berufspolitiker. Wie in einer privatwirtschaftlichen Unternehmung, sehen sie ihren Erfolg in der Besetzung immer höherer Positionen. Sie setzen Karrierestreben mit Volksvertretung gleich. Verteufeln will ich das ganze nicht. Schlimm wird es dann, wenn illegale Methoden eingesetzt werden. Wenn also die eigene Qualifikation nicht ausreicht, um das Ziel zu erreichen, werden eben ‚andere‘ Methoden zu Hilfe genommen. Schavan und Guttenberg stehen genau für diese Gruppe von Menschen. In Deutschland hat sich dieses System etabliert. Und es ist schlimmer geworden. Heute gehen unsere zukünftigen Landeslenker direkt von Studium in die Politik. Sie haben nie etwas anderes gesehen (z.B. Dr. Philipp Rösler, Dr. Kristina Schröder). Was wollen wir von diesen Menschen erwarten? Sie kennen das Leben doch gar nicht. Aber sie wollen einen ganzen Staat lenken und führen. In den USA sieht das ganze etwas anders aus. Ein Politiker, der außerhalb der Politik keine Erfolge vorweisen kann, wir nicht ernst genommen. Auch gibt es dort den Status des Berufspolitikers nicht. Unser System wird sich sicherlich nicht ändern. Ich will ebenso nicht sagen, dass hier die USA ein Vorbild sein soll. Im Kern geht es darum, dass wir zukünftig genauer hinschauen sollten, wer sich da als Volksvertreter andient. Lasst uns die Finger von den Leuten fern halten, die noch ‚halb grün hinter den Ohren‘ sind. Sie kennen das Leben nicht. Lasst uns genau hinschauen, wenn wir von hohen Dekorationen geblendet werden sollen. Dr.-Titel, Professuren und hohe Ämter zeigen nicht wirklich, was in diesen Menschen steckt. Wenn sie in Parteien hochgewachsen sind, zeigt es mit Sicherheit jedoch eines: Diese Leute wissen, wie sie sich selbst am besten vermarkten und wie sie die eigenen Ziele am besten erreichen. Dabei ist dieses Streben nicht immer gekoppelt mit dem, was auch für die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes gut wäre. Stecken wir nun in einem Dilemma? Wie sollen wir denn beurteilen, wer gut oder nicht ganz so gut ist? Die Antwort ist schlicht: gar nicht. Dies kann man vorher nicht wissen. Kommen jedoch während der Amtsperioden nichtlegale Machenschaften heraus, dann müssen wir diese Menschen bekämpfen. Es darf nicht geduldet werden, dass Volksvertreter in ihrer Vergangenheit mit unsauberen Methoden ihre Ziele verfolgt haben. Das haben wir nicht verdient. Wer geschummelt hat, muss weichen! Immer. Nur so können wir zukünftig ähnliche Situationen vermeiden, die unserem Volk schaden. Ich bin gespannt auf politplag.de. Mittlerweile stehen hier diverse Politiker mit Dr.-Titeln … und alle werden untersucht werden. Also: Falls von diesen Politikern sich welche zu Wahl stellen, sollten sie genau wissen, was sie tun.

 
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Verfasst von - 10/02/2013 in News, Politik

 

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JAVA: Einfaches Programm zur grafischen Lösung von Differenzialgleichungen

Die Datei herunterladen: 

Link: Quellcode

Und den Quellcode einfach mit Copy/Paste in eine Java Entwicklungsumgebung (z.B. Eclipse) hineinkopieren. Die Klasse unter “Hauptprogramm” speichern. Es handelt sich nur um ein einfaches Programm. Aber man kann es natürlich zu mehr ausbauen. Verwendung findet das einfache Euler-Verfahren zur numerischen Lösung von Anfangswertproblemen gewöhnlicher Differenzialgleichungen. Der Button <PRINT> zeigt den Graphen der Differenzialgleichung. Der Button <DIFF> zeigt die Stammfunktion angenähert durch das Euler-Verfahren. <RICHT> zeigt eine Schar (n := Integer!) von Stammfunktionen der Differenzialgleichung definiert in dem Intervall y0 bis yn. Die Textfelder dienen zur Eingabe der entsprechenden Grenzen.

Die Verwendung des Codes und der darauf basierenden Programme ist ohne Gewähr und erfolgt auf eigene Verantwortung. Für Schäden aus der Anwendung des Quellkodes und der darauf basierenden Programme übernimmt der Verfasser keine Haftung. So etwas muss heute leider geschrieben werden.

 

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Zwei Bankräubergeschichten …

(1)

Kelly ist und war immer schon ein Bankräuber. Seine erste Bank hatte er bereits mit 20 Jahren überfallen. Heute ist er 39 Jahre alt. Zugegeben, seine Raubzüge waren allesamt nicht so ganz erfolgreich. Mal hier, mal da ein paar Tausend Euro. Aber er konnte sich Eines rühmen: Er war nie erwischt worden. Er war so geschickt, dass er nie Spuren hinterließ, nicht ein einziges Mal. Bisher hatte es nie gereicht, seinen Traum zu erfüllen. Sein Traum … ja … er hatte immer danach gestrebt. Einen Deal – so nannte er seine Überfälle – zu landen, der es ihm ermöglichen würde, ein schönes Leben zu führen. Gar nicht so anspruchsvoll. Einfach nur in einem schönen Haus auf dem Land leben und das Dasein genießen. Und doch, eines Tages hatte es tatsächlich funktioniert. Dieser Tag hatte nun sein Leben verändert.

An einem verregneten Herbsttag des letzten Jahres war sein Geld mal wieder knapp geworden. So überlegte Kelly einen neuen Deal. Zufälligerweise hatte in der Metropole eine neue Bank eröffnet. Sie residierte in einem uralten Gebäude, welches auf eine ehrbare Geschichte zurückblicken konnte und schon so manches erfolgreiche Unternehmen beherbergt hatte. Kelly überlegte, dass es sich um eine gute Bank handeln müsse. Er hatte zudem irgendwie das Gefühl, die Sicherheitsmaßnahmen würden unter Umständen nicht ganz optimal sein. Es schien ihm so, dass es gar nicht so einfach sein würde, in einem alten Gebäude alles auf den neuesten Stand zu bringen. Irgendetwas hatte man übersehen. Dazu kam, dass ihn sein Gefühl noch nie im Stich gelassen hatte.

Am Monatsende, so der Plan, würde sich aller Vorsicht nach eine gewisse Menge an Bargeld in der Bank befinden. Dies war immer so. Dementsprechend sollte der Deal am Monatsultimo stattfinden. Der Tag kam und der Deal gelang. Es war tatsächlich so, dass Kelly durch sein untrügliches Gespür, die entscheidende Schwachstelle der Sicherheitssysteme herausgefunden und für sich ausgenutzt hatte. Was Kelly nicht wusste, war, dass ausgerechnet an diesem Tag die Bank eine Bargeldversorgung anliegender Einzelhandelsketten durchführen wollte. Umso größer war seine Überraschung als er abends das Geld zählte, welches er erbeutet hatte. Es waren sage und schreibe 20 Millionen Euro. Er konnte es nicht fassen. Das war der, nein DER Deal seines Lebens.

In den nächsten Tagen verfolgte er gespannt die Nachrichten. Der Deal hatte ein außerordentliches Medienecho hervorgerufen. Und es war wie immer: Es gab keinerlei Hinweise auf ihn. Er überlegte nun, wie er sein weiteres Leben gestalten wollte. Ihm war klar, dass er auf keinen Fall den Fehler begehen durfte, jetzt über die Strenge zu schlagen. Er musste ganz unauffällig weiterleben. Eine Sache allerdings realisierte er in den nächsten Tagen. Er mietete sich in einem netten, kleinen Haus auf dem Lande ein. Es war nicht besonders luxuriös, ein kleines aber gepflegtes Landhäuschen eben. Mehr nicht.

So kam es, dass Kelly einen seiner größten Träume realisiert hatte. Zwei Jahre später wohnte er immer noch dort. Nicht ein einziges Mal war die Polizei, oder ein anderer Ermittler auch nur in seine Nähe geraten. Er hatte es durch sein geschicktes Vorgehen tatsächlich geschafft.

An einem Sommerabend des gleichen Jahres bekam er einen Anruf von seinem besten Freund. Die beiden verabredeten sich für die kommende Woche. Die Woche verging schnell. Kelly und sein Freund trafen sich bei ihm an einem Freitagabend. Es war traumhaft schönes Wetter. Kein Wind bewegte die alten Eichen, die auf dem Grundstück des Landhäuschens eine Ewigkeit schon standen. Bei einem Stück Grillfleisch und Bier unterhielten sie sich lange. Kelly hatte in den vergangen Jahren oft über seinen Deal und seine Lebensweise nachgedacht. Da war etwas in ihm, was sein Glücksgefühl beeinträchtigte. Zwar nicht besonders stark, aber es war da. So beschloss Kelly seinem Freund seine Geschichte zu erzählen. Er konnte sich absolut sicher sein, dass sein Freund ihn niemals verraten oder gar erpressen würde.

Kelly erzählte seine Geschichte. Er erzählte lange und sein Freund hörte ihm zu. Während er erzählte wurde ihm klar, dass es ihm nun besser ging. Weiterhin erkannte er auch, was ihn bisher an seinem vollkommenen Glück gehindert hatte. Er hatte nun jemanden gefunden, dem er sich anvertraut hatte. Er schloss mit folgenden Worten: „Eines kannst Du Dir gewiss sein: ich habe erkannt, dass ich Unrecht getan habe. Ich habe anderen Menschen etwas weggenommen, was nicht mir gehörte. Das ist irgendwo nicht gerecht. Aber eines weiß ich genau und das habe ich für mich beschlossen: Ich werde, egal was andere Menschen tun, so etwas nie wieder machen.“

10 Jahre später…

Der Freund von Kelly, der übrigens Max heißt, ist immer noch ein kleiner Angestellter eines größeren Unternehmens. An einem unbedeutenden Tag saß er an seinem Schreibtisch und hörte, wie immer, die Nachrichten des laufenden Tages. Eine Nachricht fiel ihm auf. Er legte seinen Stift aus der Hand und lauschte gespannt. Die Nachricht beschrieb einen spektakulären Banküberfall, bei dem 50 Millionen EURO erbeutet wurden. Max dachte sofort an Kelly. Er grinste in sich hinein und sinnierte, dass so ein Deal (so nannte Kelly ja seine Überfälle) zu Kelly passen würde. Gleichzeitig verwarf er jedoch diesen Gedanken vollständig, da er sich an den schönen Freitagabend damals in diesem wundervollen Sommer bei Kelly erinnerte. Kellys Worte hatten ihn beeindruckt.

Am folgenden Wochenende…

Max saß mit seiner Frau am Sonntagmorgen bei einem gewöhnlichen Frühstück. Es gab Eier mit Speck, frische Brötchen und Kaffee. Wie an jedem Wochenende in dem Leben dieser beiden, lief das Fernsehen. Eine belanglose Kochsendung störte die Ruhe. Max interessierte sich nicht dafür und so kam es, dass er die Sonntagszeitung aufblätterte. Was er dort sah verschlug ihm den Atem. Auf der zweiten Seite war ein Artikel abgebildet. Der spektakuläre Bankraub war aufgeklärt worden. Die Zeilen umrahmten das Bild eines Mannes, den Max gut kannte. Es war Kelly. Man hatte in seinem Haus 62 Millionen EURO sichergestellt.

Max sprach noch lange Zeit mit seiner Frau über diese Geschichte. Auch Jahre später kam dieses Thema immer wieder vor. Beide fragten sich oft, warum Kelly nicht einfach so weitergelebt hat, wie er es an dem Sommerabend gesagt hatte. Sie fanden nie eine Antwort…

In einem unspektakulären Verfahren wurde Kelly zu 20 Jahren Haft verurteilt. Er starb nach 4 Jahren Haft im Gefängnis. Die Todesursache war ein Rätsel für die untersuchenden Ärzte. Sie konnte nie aufgeklärt werden…

(2)

Kelly ist und war immer schon ein Bankräuber. Seine erste Bank hatte er bereits mit 20 Jahren überfallen. Heute ist er 39 Jahre alt. Zugegeben, seine Raubzüge waren allesamt nicht so ganz erfolgreich. Mal hier, mal da ein paar Tausend Euro. Aber er konnte sich Eines rühmen: Er war nie erwischt worden. Er war so geschickt, dass er nie Spuren hinterließ, nicht ein einziges Mal. Bisher hatte es nie gereicht, seinen Traum zu erfüllen. Sein Traum … ja … er hatte immer danach gestrebt. Einen Deal – so nannte er seine Überfälle – zu landen, der es ihm ermöglichen würde, ein schönes Leben zu führen. Gar nicht so anspruchsvoll. Einfach nur in einem schönen Haus auf dem Land leben und das Dasein genießen. Und doch, eines Tages hatte es tatsächlich funktioniert. Dieser Tag hatte nun sein Leben verändert.

An einem verregneten Herbsttag des letzten Jahres war sein Geld mal wieder knapp geworden. So überlegte Kelly einen neuen Deal. Zufälligerweise hatte in der Metropole eine neue Bank eröffnet. Sie residierte in einem uralten Gebäude, welches auf eine ehrbare Geschichte zurückblicken konnte und schon so manches erfolgreiche Unternehmen beherbergt hatte. Kelly überlegte, dass es sich um eine gute Bank handeln müsse. Er hatte zudem irgendwie das Gefühl, die Sicherheitsmaßnahmen würden unter Umständen nicht ganz optimal sein. Es schien ihm so, dass es gar nicht so einfach sein würde, in einem alten Gebäude alles auf den neuesten Stand zu bringen. Irgendetwas hatte man übersehen. Dazu kam, dass ihn sein Gefühl noch nie im Stich gelassen hatte.

Am Monatsende, so der Plan, würde sich aller Vorsicht nach eine gewisse Menge an Bargeld in der Bank befinden. Dies war immer so. Dementsprechend sollte der Deal am Monatsultimo stattfinden. Der Tag kam und der Deal gelang. Es war tatsächlich so, dass Kelly durch sein untrügliches Gespür, die entscheidende Schwachstelle der Sicherheitssysteme herausgefunden und für sich ausgenutzt hatte. Was Kelly nicht wusste, war, dass ausgerechnet an diesem Tag die Bank eine Bargeldversorgung anliegender Einzelhandelsketten durchführen wollte. Umso größer war seine Überraschung als er abends das Geld zählte, welches er erbeutet hatte. Es waren sage und schreibe 20 Millionen Euro. Er konnte es nicht fassen. Das war der, nein DER Deal seines Lebens.

In den nächsten Tagen verfolgte er gespannt die Nachrichten. Der Deal hatte ein außerordentliches Medienecho hervorgerufen. Und es war wie immer: Es gab keinerlei Hinweise auf ihn. Er überlegte nun, wie er sein weiteres Leben gestalten wollte. Ihm war klar, dass er auf keinen Fall den Fehler begehen durfte, jetzt über die Strenge zu schlagen. Er musste ganz unauffällig weiterleben. Eine Sache allerdings realisierte er in den nächsten Tagen. Er mietete sich in einem netten, kleinen Haus auf dem Lande ein. Es war nicht besonders luxuriös, ein kleines aber gepflegtes Landhäuschen eben. Mehr nicht.

So kam es, dass Kelly einen seiner größten Träume realisiert hatte. Zwei Jahre später wohnte er immer noch dort. Nicht ein einziges Mal war die Polizei, oder ein anderer Ermittler auch nur in seine Nähe geraten. Er hatte es durch sein geschicktes Vorgehen tatsächlich geschafft.

An einem Sommerabend des gleichen Jahres bekam er einen Anruf von seinem besten Freund. Die beiden verabredeten sich für die kommende Woche. Die Woche verging schnell. Kelly und sein Freund trafen sich bei ihm an einem Freitagabend. Es war traumhaft schönes Wetter. Kein Wind bewegte die alten Eichen, die auf dem Grundstück des Landhäuschens eine Ewigkeit schon standen. Bei einem Stück Grillfleisch und Bier unterhielten sie sich lange. Kelly hatte in den vergangen Jahren oft über seinen Deal und seine Lebensweise nachgedacht. Da war etwas in ihm, was sein Glücksgefühl beeinträchtigte. Zwar nicht besonders stark, aber es war da. So beschloss Kelly seinem Freund seine Geschichte zu erzählen. Er konnte sich absolut sicher sein, dass sein Freund ihn niemals verraten oder gar erpressen würde.

Kelly erzählte seine Geschichte. Er erzählte lange und sein Freund hörte ihm zu. Während er erzählte wurde ihm klar, dass es ihm nun besser ging. Weiterhin erkannte auch, was ihn bisher an seinem vollkommenen Glück gehindert hatte. Er hatte nun jemanden gefunden, dem er sich anvertraut hatte. Er schloss mit folgenden Worten: „Eines kannst Du Dir gewiss sein: ich habe erkannt, dass ich Unrecht getan habe. Ich habe anderen Menschen etwas weggenommen, was nicht mir gehörte. Das ist irgendwo nicht gerecht. Aber eines weiß ich genau und das habe ich für mich beschlossen: Ich werde, egal was andere Menschen tun, so etwas nie wieder machen. Und ich habe noch etwas zu tun…“

10 Monate später…

Der Freund von Kelly, der übrigens Max heißt, ist immer noch ein kleiner Angestellter eines größeren Unternehmens. An einem unbedeutenden Tag saß er an seinem Schreibtisch und hörte, wie immer die Nachrichten des laufenden Tages. Eine Nachricht fiel ihm auf. Er legte seinen Stift aus der Hand und lauschte gespannt. Die Nachricht beschrieb einen spektakulären Fund. Sicherheitskameras hatten aufgezeichnet, wie ein offenbar dunkelgekleideter Mann mit einem Rucksack auf seinem Rücken eine Bank betreten hatte. Nach dem Verlassen der Bank fehlte der Rucksack. Minuten später fanden ihn Bankangestellte. Dieser enthielt neben 17 Millionen EURO einen Brief an die Bank. In diesem entschuldigte sich der anonyme Mann für einen Bankraub, der vor einigen Jahren hier verübt worden war und niemals aufgeklärt werden konnte. Weiter sprach der Mann sein Bedauern darüber aus, dass er die vollständige Summe nicht zurückgegeben könne, da ihm hierzu die Mittel fehlen. Weiterhin, so der Nachrichtensprecher, gäbe es nicht die geringsten Hinweise darauf, wer dieser Mann sei.

Am folgenden Wochenende…

Max saß mit seiner Frau am Sonntagmorgen bei einem gewöhnlichen Frühstück. Es gab Eier mit Speck, frische Brötchen und Kaffee. Wie an jedem Wochenende in dem Leben dieser beiden, lief das Fernsehen. Eine belanglose Kochsendung störte die Ruhe. Max interessierte sich nicht dafür und so kam es, dass er mit seiner Frau über Kelly sprach. Er hatte lange, ja eigentlich bis heute darüber nachgedacht, was der letzte Satz von Kelly an diesem Sommerabend wohl zu bedeuten hatte.

Max sprach noch lange Zeit mit seiner Frau über diese Geschichte. Auch Jahre später kam dieses Thema immer wieder vor. Beide fragten sich oft, warum Kelly nicht einfach so weitergelebt hat. Warum hatte er das Geld zurückgegeben? Sie fanden nie eine Antwort…

Kelly lebt seit den Tagen seiner spektakulären Geldrückgabe in einer kleinen Wohnung am Rande der Stadt. Er ist Taxifahrer. Taxifahrer aus Leidenschaft. Er denkt nur noch selten an seine Bankräubervergangenheit. Manchmal bedauert er noch, dass er nicht in der Lage war, alles zurückzugeben. Sein Gewissen war immer noch ein wenig belastet. Aber sein täglicher Job, anderen Menschen einfach nur zu helfen und sei es, sie von einem Ort zu anderen zu fahren, machte es ein wenig wett.

Viel später …

Kelly starb mit 89 Jahren in einem kleinen Landhäuschen auf seinem Schaukelstuhl. Es geschah an einem Freitagabend eines wunderbaren Sommers. Sein starrer Blick war auf uralte Eichen gerichtet, deren Blätter sich leicht im Wind bewegten. Sein Hausarzt schrieb auf seinen Totenschein als Todesursache: Gestorben an Altersschwäche.

 
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Verfasst von - 17/01/2013 in Geschichte, Lyriks

 

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Das Disclosure Project. In Deutschland so gut, wie unbekannt, oder nicht?

Um eines vorweg zu sagen: Es geht mir mit dem unten dargestellten Link nicht darum, zu zeigen, dass es UFOs etc. gibt. Wobei, die Definition von UFO ist nur ‚unbekanntes Flugobjekt‘. Diese gibt es sicherlich. Also müsste ich genauer formulieren in dem ich sage, UFOs als Resultat außerirdischen Lebens.

Es geht mir eher darum, dass ich einfach nichts von dieser Pressekonferenz in Deutschland mitbekommen habe. Wenn sich irgendein dahergelaufener Prommi verschluckt, ist dies schon eine Pressemeldung wert. Vom Disclosure Project? Nichts. Zumindest bei mir nichts und ich las und lese viel Nachrichten.

Youtube-Video:

Noch etwas in diesem Zusammenhang: Die gescheiterte Phobos 2 Marsmission. Hiervon wusste ich durch die Medien in Deutschland. Ich kann mich sogar gut daran erinnern, da bereits damals merkwürdig viele Marsmissionen gescheitert waren. Aber weiter habe ich nicht darüber nachgedacht. Zu Weihnachten 2012 bekomme ich nun ein Buch geschenkt. In diesem Buch wird auf die unten dargestellte Story verwiesen. Das erstaunliche ist auch hier, dass es in astronomischen Fachzeitschriften und deren Archiven keine Hinweise darauf gibt, dass die Sonde kurz vor ihrem Aus noch Bilder gesendet hat, die einigermaßen spektakulär sind.

Youtube-Video:

Ich denke, jeder sollte einmal reflektieren, was uns durch die Medien dargestellt wird. Kann es sein, dass es in unserer Demokratie mit Pressefreiheit etc. nur um Manipulation geht; und zwar Manipulation von uns, damit wir nicht erfahren, was wirklich vor sich geht?! Ich hoffe, ich liege falsch.

Aktuell zu Phobos-Grunt: http://www.astronews.com/news/artikel/2012/01/1201-011.shtml,

http://www.stern.de/wissen/absturz-von-phobos-raumsonde-bei-chile-erwartet-1773761.html

Medienmeldungen zu “Leben im Universum”: Kölner Stadtanzeiger: http://www.ksta.de/html/artikel/1326285631433.shtml, Spiegel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,808706,00.html

NASA korrigiert Kurs; http://www.20min.ch/wissen/news/story/NASA-bringt-Mars-Sonde-auf-Kurs-21960118

Jupiter Mond Europa: http://www.n-tv.de/wissen/See-auf-Jupitermond-entdeckt-article4793971.html

Marsmissionen von Außen sabotiert? http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,809228,00.html,  http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,808273,00.html sowie http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2960168

 

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Steve Jobs ist tot.

Gestern Nacht, dem 5. Oktober 2011 ist Steve Jobs – Gründer von Apple Inc. – an Krebs gestorben. Die Welt verliert damit einen Unternehmer der ultimativen Universumklasse. Unternehmertum, gekennzeichnet durch umsetzbare Vision, strategisches Denken, Handeln und Risikobereitschaft, repräsentierte Jobs, wie nur wenige. Selbst in seinen letzten Wochen hat er mit Hilfe einer klugen Vorgehensweise seinem Nachfolger den Grundstein für einen erfolgreichen Start gelegt. Es ist kein Zufall, dass kurz vor seinem Tod das Apple IPhone 4S vorgestellt worden ist. Dieses Smartphone hat generell eine enttäuschte Reaktion bei Kunden und an der Börse hervorgerufen. Und dies war beabsichtigt. Das IPhone 5 wäre mit Sicherheit noch der Genialität von Steve Jobs zugerechnet worden. Sein Nachfolger hätte damit eine hohe Hürde (zumindest auf kurzfristige Sicht) vorgefunden, mit nun folgenden Innovationen in die Fußstapfen von Jobs zu treten. Ich bin mir sicher: Das IPhone 5 existiert bereits und wird in 2012 vorgestellt werden.

Es bleibt die Frage, wie sich Apple langfristig entwickeln wird. Die Innovationskraft von Jobs war einmalig und ist nicht kopierbar. Die Smartphonegenerationen und Pads, die kommen werden, unterliegen softwaretechnisch einem gewaltigen Gegner. Dieser Gegner ist die kollektive Intelligenz des Internets, repräsentiert durch hunderttausende Entwickler, die an quelloffenen Systemen arbeiten (z.B. Android). Es wird also immer auf Hardwareinnovationen ankommen. Hier habe ich Zweifel, ob dies Apple langfristig gelingen wird. Ein gutes Negativbeispiel ist zur Zeit Nokia. Dieses Unternehmen erkannte den Mainstream zu spät und kriselt nun. Dies hätte man von 5-10 Jahren nicht erwartet.

http://www.apple.com

steve jobs

 

„Der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens“, so Steve Jobs vor einiger Zeit. Weiterhin sagte er sinngemäß, dass der Tod damit den Wandel möglich macht. Ja, auch hier hat er Recht. Mein Beileid gilt allen, die Steve Jobs wirklich gekannt und gemocht haben.

… und auch Google zollt Respekt, was eigentlich alles aussagt:

googlesj

Schließen möchte ich mit einem –zumindest für mich- wunderbaren Zitat von Steve Jobs:

„Warum der Marine beitreten, wenn man Pirat sein kann?“

 

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Tommy Emmanuel–The Best

Guitar Boogie

 

Windy & Warm + Classical gas, Seoul 2009

 

Amazing Grace, Seoul 2009

 
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Verfasst von - 02/10/2011 in Lyriks